Wer sich für Fotodesign und Bildbearbeitung interessiert oder es sogar studiert, der wird gerade zu Anfang verschiedene Softwares kennenlernen. Die unterschiedlichen Programme haben alle ihre eigenen Vorzüge und oft kristallisiert sich erst im Laufe des Studiums heraus, welche man schließlich dauerhaft nutzen möchte. Sich die oft sehr teure Software jeweils zu kaufen, ist für kaum jemanden erschwinglich und lohnt sich nur, wenn man sich sicher ist, dass man sie lange und oft verwenden wird.

Mit Sicherheit günstig

Die Hersteller der Software für den Design- und Fotobereich wissen allerdings um die knappen Kassen ihrer jungen Kunden und bieten manchmal verbilligte Lizenzen exklusiv für Studenten an. Doch selbst dann übersteigt die Anschaffung von mehr als einer Software das Budget des durchschnittlichen Studis. Eine wirklich günstige und gute Möglichkeit verschiedene Software zu testen, ist das Herunterladen von Testversionen mit einer begrenzten Laufzeit aus dem Internet. Allerdings sollte man dabei immer das Antivirus Programm mitlaufen lassen, denn häufig nutzen betrügerische Hacker solche Downloadplattformen um an sensible Daten und Informationen zu kommen. Doch davor können sich auch Studenten effektiv und günstig schützen, wenn sie per Virenscanner Mac oder PC permanent überwachen lassen. Beim Download der Testversionen sollte man auf das Zertifikat der Seite achten und möglichst auf der Internetseite des Softwareherstellers selbst laden, da man dort am sichersten vor betrügerischen Methoden aller Art ist.

Nutzen leicht eingeschränkt

Mit solchen Testversionen hat man meist bis zu dreißig Tage Zeit, die Funktionen des Programmes kennenzulernen und auszuprobieren. Dann erlischt die temporäre Lizenz und man könnte das Programm nur dann weiter verwenden, wenn man sich eine reguläre Lizenz kauft. Leider ist die Nutzung der Freeware-Versionen oft nicht nur zeitlich beschränkt. Auch innerhalb des Programms kann der Zugriff auf bestimmte Features und Funktionen gesperrt sein, häufig mit dem höflichen Hinweis: „Diese Funktion ist in der Testversion nicht eingeschlossen, bitte kaufen Sie eine Vollversion!“. Sollte man feststellen, dass diese Software genau die ist, mit der man auch in Zukunft arbeiten möchte, wird man genau das auch tun. Schließlich kauft man ja nun nicht mehr die Katze im Sack. Andere Software, die einem nicht so liegt, kann man dann getrost links liegen lassen und die installierte Testversion auf seinem Rechner wieder deinstallieren. Daran sollte man unbedingt denken, denn gerade graphische Anwendungssoftware ist oft äußerst umfangreich und würde sonst nur unnötig Speicherplatz blockieren.