Bei sich zu Hause ein eigenes kleines Fotostudio zu haben, ist der Traum vieler angehender Fotografen. Ein Heimstudio sein Eigen nennen zu können, erleichtert nicht nur die praktische Arbeit während des Studiums, sondern ermöglicht auch unbegrenztes Experimentieren in der Freizeit. Worauf es bei der Einrichtung eines mindestens halbwegs professionellen Studios ankommt, verraten wir hier.

Kostengünstige Alternative: Das Atelier für daheim

Während des Fotodesign-Studiums wird es früher oder später die Aufgabe geben, eine eigene Bildstrecke nach bestimmten Gesichtspunkten anzufertigen und bisher gelernte Inhalte erstmals in die Tat umzusetzen. Damit die Fotos ein Erfolg werden, professionell wirken und sich später als hochwertige Arbeitsproben für den möglicherweise zukünftigen Arbeitgeber eignen, kommt man nicht herum, ein Studio aufzusuchen. Neben der kostspieligen Mietung und der aufwändigen Nutzung eines fremden Ateliers besteht die Möglichkeit, sich daheim eine eigene kleine Fotowerkstatt einzurichten. Zwar bedarf es auch hierbei einiger Vorbereitung, der Nutzen ist allerdings enorm.

Schritt für Schritt zum eigenen Studio

Zunächst – nachdem Sie sich bereits genau überlegt haben, was Sie fotografieren wollen und was dafür benötigt wird – gilt es, je nach Bedarf Platz zu schaffen. Stehen Objektaufnahmen oder Porträts auf der Agenda, dann genügt theoretisch eine kleine Ecke. Wenn aber gar mehrere Menschen vom Kopf bis Fuß abgelichtet werden sollen, so werden Sie kaum umhin kommen, einen halben Raum komplett frei zu räumen. Ist der Platz endlich geschaffen, kann mit dem Aufbau des Equipments begonnen werden. Sind Sie noch ganz am Anfang ihrer Fotografen-Karriere und fehlt Ihnen noch die nötige Ausstattung, werden Sie beispielsweise unter www.studiobedarf-shop.de fündig. Als erstes erfolgt dann die Installation eines einfarbigen Hintergrunds, etwa ganz klassisch in weiß. Der Stoff oder die Leinwand, die quasi das Fundament Ihres eigenen Studios bildet, muss sicher befestigt sein und über eine ausreichende Größe verfügen. Es folgt die Einrichtung der Beleuchtungselemente. Selbst wenn nicht alle benötigt werden, empfiehlt es sich, alles aufzustellen, was Ihr Equipment hergibt, damit es später nicht zu nervraubenden Umbauunterbrechungen kommt. Scheinwerfer, Lampen und ein Reflektionsschirm gehören zur Grundausstattung dazu. Ist das Budget begrenzt, darf es auch eine kostengünstigere Alternative vom Baumarkt sein, beispielsweise ein Baustrahler als Scheinwerfer-Ersatz.

In vertrauter Umgebung Praxiserfahrung sammeln

Schließlich gehört noch das Aufnahme-Equipment in die unmittelbare Griffnähe des Fotografen. Stative, Wechselobjektive, Ersatzspeicherkarte sowie -akku und sonstiges Kamerazubehör sollte geordnet bereitliegen und schnell zur Hand sein, wenn es gebraucht wird. Dann kann es auch schon losgehen. Kümmern Sie sich um die passende Beleuchtung des zu fotografierenden Objekts, setzten Sie es in Szene, sorgen Sie für Ruhe und Konzentration und knipsen Sie drauf los. Zunächst sollten man testweise nach allen Regeln der Kunst knipsen, um warm zu werden; dann kann man sich ruhig professioneller betätigen, wie es die Vorgaben aus dem Studium oder das eigene Konzept verlangen. Die Erfahrungen eines Shoots in echter Studioatmosphäre werden sich auszahlen und die vertraute Umgebung sorgt zusätzlich für Wohlbefinden, schafft Routine und macht sich garantiert in der Qualität der Aufnahmen bemerkbar.